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Pflanzenschutz im HausgartenBLE nutzt Verbandsumfrage

Das Bewusstsein für die Natur und ihre Vielfalt ist groß in Deutschland. Man beklagt die Zerstörung von Natur, das zeigen Umfragen. Doch wie wirkt sich das auf das eigene Handeln aus, zum Beispiel bei der Verwendung von chemischen Pflanzenschutzmitteln im eigenen Garten? Dies herauszufinden war das Ziel der frisch veröffentlichten Dokumentation der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mit dem Titel "Bundesweite Befragung zur Anwendung von Pflanzenschutzmitteln im Haus- und Kleingartenbereich". Mit in die Untersuchung flossen die Daten der bundesweiten Befragung des Verbands Wohneigentum zum Umgang mit Pflanzenschutzmitteln - und die Expertise unserer Gartenberater.

Schmetterling

© pixabay

Die Studie der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung beruft sich an vielen Stellen auf die Daten des Verbands Wohneigentums aus dem Jahr 2014: "Die Umfrage erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit im Jahr 2014. Sie erfasste mindestens 1.600 Umfrageteilnehmer (Hausgartenbesitzer) in einer schriftlichen Befragung über das Verbandsmagazin "Familienheim und Garten (FuG)" (...) sowie Online über Newsletter und Homepage (...)."

Verband bringt Expertise

Der Verband Wohneigentum lieferte augenscheinlich aufschlussreiche Daten für die Designer der Bundesstudie. In der 141-seitigen Dokumentation wird die Qualität der Verbandsergebnisse hervorgehoben: "Aufgrund der zum Teil identischen Fragestellung sowie des gleichen Untersuchungszeitraums konnten die Ergebnisse des Verbandes Wohneigentum (...) herangezogen werden, um diese mit den eigenen Daten abzugleichen, beziehungsweise diese zu untermauern und somit den Bereich der Hausgärten in der aktuell vorliegenden Untersuchung noch sicherer abbilden zu können." Auch wird erwähnt, dass die Ergebnisse seinerzeit auf einer OECD-Tagung in Paris veröffentlicht wurden. Präsentiert von Bundesgartenberater Martin Breidbach, vor Teilnehmern aus über zehn Nationen, darunter Australien, Japan und den USA.

Ergebnisse

Fast jeder vierte Befragte gab in der BLE-Studie an, meist chemische Pflanzenschutzmaßnahmen gegen Unkräuter anzuwenden. Ähnliche Ergebnisse brachte die Studie des Verbands Wohneigentum. Fast jeder Fünfte setzt Pflanzenschutzmaßnahmen gegen Schnecken ein. Auch hier kamen am häufigsten chemischen Verfahren zur Anwendung. Übereinstimmung zwischen den Daten des Verbands und des Bundesamtes auch bei der Frage nach der Häufigkeit des Spritzens: "Auch in der Studie aus dem Jahr 2014 vom Verband Wohneigentum gaben 70 Prozent der befragten Hausgärtner an, ein bis drei Mal pro Jahr Pflanzenschutzmittel anzuwenden."

Aufklärung vonnöten

Die BLE-Studie macht deutlich, dass es im Hobbygarten oft an Wissen fehlt: Pflanzenschutzmittel werden häufig ohne geeignete Schutzkleidung versprüht, falsch gelagert und auf Flächen wie Gartenwege und Garagenzufahrten ausgebracht, was der Gesetzgeber unmissverständlich verbietet . Das bestätigt Bundesgartenberater Martin Breidbach: "Ein deutlicher Beratungsbedarf ist zu erkennen! Nur knapp 59 Prozent unserer Befragten wissen, dass zum Beispiel der Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln auf befestigten Flächen verboten ist und einer Genehmigung der zuständigen Länderbehörde bedarf. Diese wird in den seltensten Fällen erteilt." Falsch verwendete Pflanzenschutzmittel verringern die Artenvielfalt, die wichtig für das ökologische Gleichgewicht ist. Naturschutz beginnt im Garten. Viel Aufklärungsarbeit steht an, so Breidbach. Auch das belegt die neue Studie.
Fl

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