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Weniger EinbrücheUrsachen und Tipps

Eine Zahl hat in den Medien für viel Wirbel gesorgt: Laut aktueller polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) ist die Zahl der Einbrüche in Deutschland erstmals seit zehn Jahren zurückgegangen. Was können Hausbesitzer für sich daraus schließen? Was sind die Ursachen und Hintergründe? Wir wollten es genau wissen und fragten nach. Lesen Sie hier ein Interview mit Sabrina Kolbe von der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention. Die Stiftung fördert als unabhängige Einrichtung die Kriminalprävention in Deutschland.

Sabrina Kolbe, DFK

Sabrina Kolbe, Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) © Fotostudio S2, Inh. Winfried Schneider, Jürgen Streitberger

Verband Wohneigentum: Was hat die Zahl der Einbrüche sinken lassen? Weniger Kriminelle oder mehr vorbeugender Schutz?

Kolbe: Ein wichtiger Grund für die gesunkenen Einbruchzahlen (um 9,5 Prozent) ist aus unserer Sicht das generell wachsende Bewusstsein, sich vor Einbrüchen zu schützen. Der hohe Anteil an Versuchstaten ist ein Indiz dafür. Es kommen auch die Empfehlungen polizeilicher Beratungspraxis zum Tragen: Einbau einbruchhemmender Sicherheitstechnik, sicherheitsbewusstes Verhalten und aufmerksame Nachbarn.

Verband Wohneigentum: Die Statistik zeigt, dass fast die Hälfte der Einbrüche gleich zu Anfang abgebrochen wurde. Woran liegt das?

Kolbe: Tatsächlich ist der Anteil der vollendeten Taten gesunken, wie die steigenden Versuchszahlen der aktuellen PKS zeigen (von 42,7 Prozent auf 44,3 Prozent). Eingebaute Sicherheitstechnik wirkt auf potenzielle Einbrecher signifikant abschreckend. Das stellte bereits 2014 das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. fest und hat es in seiner neu veröffentlichten Studie zu "reisenden Tätern" des Wohnungseinbruchs bestätigt. Ein hohes Entdeckungsrisiko hemmt das Eindringen und mindert den Entschluss, eine Tat zu begehen.

Verband Wohneigentum: Die Zahl der Einbrüche, die die Polizei aufklären kann, liegt bei nur 16,9 Prozent. Warum ist die Aufklärungsrate so niedrig?

Kolbe: In der Tat ist die Aufklärungsquote im Verhältnis zu anderen Delikten niedrig. Wohnungseinbruch ist von Hause aus kein Kontaktdelikt. Das heißt, Täter suchen sich Objekte aus, bei denen das Risiko gering ist, entdeckt zu werden. Tatgelegenheiten, wie ein gekipptes Fenster oder hohe Hecken vor der Terrassentür, erleichtern ein schnelles Eindringen und bestärken den Tatentschluss.

Verband Wohneigentum: Wo können sich Hauseigentümer hinwenden, wenn sie ihr Haus einbruchsicher machen möchten - bezüglich Technik und Förderung?

Kolbe: Die Polizei berät Sie kostenlos in ihren örtlichen Beratungsstellen. Dort erhalten Sie auch Informationen zum fachgerechten Einbau DIN-geprüfter und zertifizierter Sicherheitstechnik. Seit November 2015 wird über das KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen" gezielt die Investition in Maßnahmen des Einbruchschutzes gefördert. Der Bund stockte die Haus-haltsmittel für die Finanzförderung aufgrund der hohen Nachfrage von 10 Millionen auf 50 Millionen Euro auf.

Weitere Informationen:

  • Örtliche Beratungsstellen der Polizei

  • Faltblatt "Einbruchschutz zahlt sich aus", kostenlos erhältlich in Ihrer Beratungsstelle und per Mail bei: publikationen@bundesregierung.de, telefonisch zu bestellen: 030 -182 722 721

Kostenlose Info:

Einbruchschutz-Infoblatt

Achtung Langfinger!
So schützen Sie Ihr Heim vor Einbrechern


Erschienen 2015

Das Faltblatt können Sie hier herunterladen

Einbruchschutz.pdf (284.0 KB, PDF-Datei)

oder beim Bundesverband bestellen:
Bund@Verband-Wohneigentum.de

 

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